Wie wir uns selbst in die Pfanne hauen.

Wer kennt folgende Situation?

Wir hören einem guten Freund oder Freundin zu. Er oder sie berichtet uns vom  aktuellen Leben und davon wo er oder sie hin möchte, sei es nun beruflich oder privat. Alles dreht sich darum – die Person möchte „weg von Zustand x hin zu Zustand y.“ „Ich will den Job nicht mehr und möchte das neu beginnen.“

Doch anstatt zu sagen „Ich schaffe das“ und voll Hoffnung auf das Ziel hinzuarbeiten,  macht sich die Person selbst fertig und argumentiert, warum er oder sie sein/ihr Ziel nicht erreichen kann. Wir lauschen dem Spektakel und können gar nicht mehr in Worte fassen was vor unseren Augen passiert. Jede Anregung oder Idee wird wegrationalisiert, jede Hilfe abgelehnt. Die Person hat aufgegeben bevor sie wirklich begonnen hat.

Autsch. Frustiert löst sich das Treffen auf – und wir fragen uns – was ist da passiert?

Seien wir doch mal ehrlich zu uns selbst. Wer hat das nicht schon getan? Sich selbst in die Pfanne gehauen, um zu rechtfertigen warum es unmöglich ist, dass ausgerechnet wir das Ziel unserer Träume erreichen dürfen. Wir rechtfertigen uns, warum wir nicht weniger Geld verdienen können, wir rechtfertigen warum es nicht notwendig ist etwas zu risikieren, wir rechtfertigen einfach alles! Wir wollen unsere Komfortzone auf keinen Fall verlassen!

Wir suhlen uns im Dreck des Selbstmitleides und der Bequemlichkeit. Wir wollen einfach nicht aus diesem Zustand heraus. Dabei beginnt die wichtigste Grundlage für die Erfüllung unserer Wünsche und Träume bei uns selbst. Bei uns im Inneren. Unseren limitierenden Glaubensätze gilt es abzuschütteln wie der Staub aus der Hose, wenn wir vom Fahrrad gefallen sind. Doch kaum sind wir erwachsen, wird es vermieden hinzufallen. Wir fahren also jahre- ja sogar jahrezehntelange Vermeidungsstrategien, um niemals dort hinzukommen, wo wir wirklich hinwollen. Wir beschweren uns anstelle dessen.

Bist DU dir sicher, dass DU diesen Weg einschlagen möchtest? Eines Tages bevor DU Mutter Erde verlässt, wirst DU dich fragen, was habe ich für mich in diesem Leben erreicht?

War es voll Freude, voll Erleben und voll Erfüllung?

Falls DU diese Frage mit „nein“ beantwortest, setze dich mal 10 Minuten hin und fülle ein leeres Blatt mit all den Sätzen, die du dir vorhersagst, wenn du dich in der genau oben beschriebenen Situation befindest.

Gutes Gelingen. Wir verändern nur die Welt, wenn wir mit uns selbst beginnen und aufhören mit dem Finger auf andere zu zeigen.

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Ein Kommentar zu „Wie wir uns selbst in die Pfanne hauen.

  1. Toller Artikel. Danke. Ich versuche auch seit einiger Zeit dieses Negativ Denken abzuschütteln. Fantastisch was sich dadurch für neue Türen öffnen wenn man nur an sich glaubt und sich sagt. „Ich kann, und ich werde“ =) Liebe Grüße

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