Vollmond – Lyrik

Vollmond

Im Schein des Mondes reite ich durch die Nacht.
Alles hell und zugleich finster.

Reite geschwind auf dem Rücken des Hengstes.
Schwarze Haare peitschen ins Gesicht. Der Wind
beißt in den Augen.
Blind galoppiert die Gestalt durch die Nacht. Ein Schatten.
Verschmolzen mit der Finsternis. Ein Dreitakt hörbar.
Das Schnaufen des Tieres.

Werfe mein Leben in die Hufe dieses Pferdes, denn ein falscher
Tritt entzweit das Genick.
Reite besessen. Voller Leidenschaft.
Verfolgt vom Dämon durch die Nacht. Immer dem Mond entgegen.

Magie wirkt auf mich - so als spricht der Mond "Komm zu mir"
Spüre Sehnsucht in mir ziehen.
Doch wohin?

Es ist die Sehnsucht, sie peitscht mich voran.
Ich will dem Sehnen mit all seinem Fühlen nahe sein.
Will das Risiko des Lebens in dieser Nacht kosten,
um den Moment nie zu verlieren. Abzuspeichern. Ganz tief in mir drin.

Will das Risiko des Lebens in dieser Nacht bezähmen und unverwundbar
sein, wenigstens für diesen kurzen Augenblick.
Es ist die Sehnsucht nach der Erfüllung großer Visionen, die mich treibt
und weinen lassen und zugleich feiern wie eine gottesähnliche Gestalt
ihre Unendlichkeit.

Denn du selbst bist dein eigenes Manifest, was es Tag für Tag zu erklimmen
gilt. Bekenne dich zu dir und du wirst innerlich frei und offen für die
Welt um dich.

Lebe. Liebe. Lerne.
Dein Leben. Du hast es in der Hand.
Ergreife es und mache es einzigartig.
Fang JETZT an.
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