Wertfrei leben XII

Mit dem Entschluss meinen Blog endgültig zu starten, fiel der Startschuss. Der Startschuss Menschen mit noch mehr Bewusstsein entgegenzutreten als jemals zuvor. Die Offenheit genau hinzuschauen – auch wenn vor mir ein Mensch steht, den ich im ersten Moment meiden würde. Es sind Menschen, die bis an ihre Grenze gingen, Extreme erlebten und leben.

Und so passieren mir gerade eine Menge interessanter Begegnungen, die nicht mit dem Verstand zu beschreiben sind. Ich suche nicht explizit danach, denn mein Alltag ist übervoll. Und dennoch sie finden statt – die Momente des Erkennens, wer der andere Mensch im Innersten ist. Viel zu häufig lassen wir uns ablenken von der Oberfläche.

„Der sieht aus wie ein Penner oder die da – schau dir das Püppchen dort drüben an.“

Nun das sagt alles gar nichts über die andere Person aus. Noch nie wurde ich besser gelehrt wie in diesen Begegnungen. Sie passieren zufällig und dann wenn man damit nicht rechnet. Auf der Straße, im Internet. Egal wo. Überall Menschen, die sich öffnen wollen, wenn man ihnen Raum und Zeit gibt. Wie können wir dann noch feindselig durch die Gegend laufen mit diesem Wissen?

Jeder trägt einen „göttlichen Kern“ in sich – ist Mensch – ist Mann/Frau mit all seinen Bedürfnissen, Hoffnungen, Ängsten und Wünschen. Egal welcher Nation wir angehören oder anderes. Den inneren Kern des Anderen zu sehen, zu erkennen und zu ehren, ist wohl das Würdigste wie wir dem Anderen begegnen können.

Ich lebe schon seit einigen Jahren ohne die Begriffe „normal“ und versuche weitgehend wertfrei zu leben. Das ist manchmal ganz schön schwer und gleichzeitig – ent-stresst es mein Leben ganz wunderbar. Und ich habe Zeit den wesentlichen Dingen nachzugehen.

Probiere es doch auch einmal aus – lauft durch die Gegend und wertet nicht die Menschen mit Begriffen, egal ob sie positiv oder negativ sind. Es hilft die Menschen so zu sehen wie sie wirklich sind.

Eine tägliche Herausforderung. Die Art der Achtsamkeitslehre ist auch in der buddhistischen Philosophie zu finden.

Namasté,

ihr Lieben.

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