„Wir sind nicht unsere Gedanken“ XI

Wir sind nicht unsere Gedanken, was bedeutet das?

Hier eine kleine Übung für DICH:

Setze dich an einen ruhigen Ort, entspanne und bestenfalls schließe die Augen. Nun lausche, sehe oder fühle in dich hinein. Was nimmst du wahr? Wie sprichst du mit dir? Wer spricht mit? Vielleicht siehst du Bilder oder nimmst ähnliches wahr. Beobachte – trete bewusst an den Rand deiner Gedankenwelt und sei einfach nur eine stille Beobachterin.

Es kann sein, dass dich der ein oder andere Gedanke sogar erschrickt. Diese Übung kannst du immer wieder wiederholen – von unterwegs oder beim Zusammentreffen mit anderen Menschen.

Es ist sehr wichtig sich über seine eigenen Gedanken bewusst zu sein, um alte nicht förderliche Gedanken zu verabschieden. Mit dem Abschied entsteht Raum für Neues. Neue Gedanken bedeuten Wachstum, Bereicherung und Freude in deinem Leben. Sie öffnen neue Türen.

Auch in der Stressbewältigung lernen wir nicht nur den Körper zu entspannen, sondern wir lernen auch unseren Kopf zu hinterfragen. Wie bewertest du einzelne Alltagssituationen? Was denkst du zu anderen Menschen und vor allem zu dir selbst? Wie gehst du mit dir um?

Umso bewusster du bist – wie du in deinem Kopf mit dir umgehst, desto mehr Klarheit ist möglich. Alte Denkmuster loszulassen ist nicht einfach, denn wir tun uns leichter, wenn wir alte Gedankenmuster durch neue ersetzen.

Ein kleines Beispiel: Ich kann das nicht! Ich kann das einfach nicht, egal wie viel ich mache und übe. Ich bin ein Idiot!“ (so ich früher in Mathe)

Besser: „Ich gestehe mir Zeit und Raum zu, um diese schwere Aufgabe zu bewältigen. Ich hole mir Hilfe, wenn ich sie brauche.“

Dies ist ein kleines Beispiel – es gibt mannigfache andere Anwendungen. Weiteres wird in anderen Artikel folgen.

Grübeln aufhören lernen (externer Input)

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