„Without Pain – No Gain“ X

Der Lieblingsspruch der Bodybuilding Szene. Was sie für sich lange schon erkannt haben, haben viele Andere bereits ver-kannt. An seine physischen Leistungsgrenzen zu gehen, bedeutet Wachstum. Im Falle des Kraftsportlers Muskelzugewinn – aber nicht nur das, sondern auch die mentale Stärke und Kraft wird mit jedem Erfolg und mit jeder Niederlage sensibilisiert und geschärft. Dies gilt nicht nur im Bereich des Kraftsportes, sondern ist auch in auch in anderen Sportarten zu finden – in dem einem Sport mehr und im anderen weniger vertreten.

Nun gehen wir weiter und schauen uns nicht nur den Sportbereich an, sondern beziehen diesen Satz auf das Leben, auf die Herausforderungen, die wir zu meistern haben. Auf unseren persönlichen inneren Reichtum. Können wir von Menschen Wachstum erwarten, wenn diese immer nur in Wolke 7 schweben und es ihnen angeblich an nichts fehlt? Sie weisen einen 1-A Lebenslauf ohne Ecken und Kanten vor. Doch was ist in ihrem Inneren zu finden? Sind sie erfüllt?

„Without Pain – No Gain“. Gibt es ohne Schmerz, Leid und einige Tiefen im Leben ein Zurück auf den Berg der Zufriedenheit, des Glücks und der Erkenntnis? Der Eine muss tiefer fallen als der Andere, um zu lernen. Erst dann können wir die Schritte langsam wieder zurück klettern. Und auch der Weg zum Gipfel des Berges bleibt beschwerlich – er darf aber auch leicht sein – sicherlich rutschen wir immer wieder ab und gleiten zurück. Doch mit jedem Hoch und mit jedem Tief gewinnen wir an mentaler und vielleicht sogar an körperlicher Stärke. Werden uns selbst und unseren Werten immer treuer und können unser Ziel, unsere Sehnsüchte im Leben verfolgen.

Manchmal genügt es vollkommen aus den Lebensgeschichten der anderen Menschen zu lernen, um nicht dieselben Fehler zu begehen wie etliche Generationen zuvor. Es gilt dies zu erkennen.

Es kann auch vorkommen, dass wir in ungesunden Beziehungskonstellationen festhängen, die uns an den Rande der Verzweiflung bringen. Wir meinen nur eines zu wollen – dem Anderen zu helfen. Ihm aus dem Leid helfen. Doch es geht nicht – wir können jemanden nicht helfen, der sich nicht helfen lassen will. Den Erkenntnisprozess können wir niemanden abnehmen. Dann besteht noch die Frage an die Menschen, die verzweifelt versuchen jemanden zu helfen – welche Intention steckt dahinter?

Häufig brauchen die Menschen, die ein Übermaß an Hilfsbereitschaft hegen die meiste Hilfe – sind sich dessen nicht bewusst und helfen sich durch die Hilfe an andere ein Stück weit selbst?

Wirklich? Oder lenken sie sich einfach nur von sich selbst ab?

Hier gilt es wieder Achtsamkeit zu trainieren.

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