Auf den Wellen treiben lassen VII

Loslassen – Verabschieden.

Raum geben – Tschüss sagen.

Die Leinen loslassen – Geschehen lassen.

Sich treiben lassen – Vertrauen.

Entspannen – Mit den Wellen treiben lassen.

Auf sich vertrauen – Klarheit zeigen.

Klar sein.

Dem nachgehen, was wirklich wichtig ist.

Loslassen – ein Wort, das bei näherer Untersuchung – etwas wahnsinnig bereicherndes sein kann.

Doch zuerst einmal ist es eine schwere Lektion – eine verdammt Schwere. Aber wohl die, aus der das meiste mitzunehmen ist. Loslassen von Menschen ist besonders schwierig zu denen ein tieferer Sinn fühlbar ist. Doch sehr häufig – befinden sich beide mitten auf der Reise an ein neues Ufer. Wie sehr sollten wir gegen den starken Strom auf unserem Meer ankämpfen?  Und wie sehr dürfen wir uns hingeben – uns treiben lassen – auf unserem Ozean des Lebens?

Manchmal treffen wir Menschen im Leben, bei denen ist es so als würde man sich aus einem früheren Leben kennen. Alles ist vertraut. Diese Art der Begegnung kann mehr als furchteinflössend sein zu Beginn. Unfassbar. Unbeschreiblich. Wunderschön. Mit dem reinen Verstand nicht greifbar.

Und dann bekommen wir ganz häufig Menschen an unsere Seite geschickt, die unsere Seele spiegeln. Sie zeigen uns Hinweise – sagen uns Sachen, die uns zuerst einmal zutiefst verletzen und dann Monate – manchmal sogar Jahre später – erkennen wir – das WARUM.

Umso tiefer ihr bei euch seid, umso bewusster, desto mehr erkennt ihr wie sehr euch die Umwelt spiegelt. Ich bin ganz begeistert wie feinfühlig wir Menschen sind. Und das auch fühlbar nur über Smartphone und Internet.

Manchmal kommen die Menschen auf echt witzige Ideen. Eine nette Sache passierte mir erst kürzlich – die Person gab mir ganz alte Namen und fragte mich, welche von diesen mir gefallen könnten. Dabei bin ich mehr als zufrieden mit meinen zwei Vornamen. Mir wurde im Nachgang bewusst, dass ich mich gerade von meiner inneren Weisheit leiten lasse und mich ihr anvertraue.

Egal wie turbulent das Wellenrauschen ist – gehe mit ihm. Dagegen anzukämpfen, bedeutet jede Menge blaue Flecken und weitere Verletzungen.

Kämpfst du noch oder lässt du dich schon treiben?

Wie klar bist du schon?

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