Achtsam sein IV

Was kann das alles bedeuten – achtsam sein?

Wir legen uns im Alltag Gewohnheiten zurecht, die unseren Lebensalltag begleiten. Tag für Tag. Gewohnheiten sind gewisse Routinen, denen wir nachgehen und die uns das Leben erleichtern. Sie helfen uns – Denkprozesse sind automatisiert, damit wir Platz für wesentlichere Dinge haben.

Nun dienen Gewohnheiten irgendwann ihren Nutzen aus und beginnen schädlich für uns zu werden. Für unsere Seele, für unseren Körper, für unseren Geist oder vielleicht sogar für unsere Mitmenschen und die Umwelt.

Schlechte Gewohnheiten wie ein Übermaß an Tabak- oder Alkohlkonsum sind jedem bekannt. Weiter geht es mit Fastfood und vielem weiteren. Doch es gibt auch die ganz kleinen Gewohnheiten, die großes Bewirken können. Sei es nun eine Umarmung oder ein Kuss statt einem einfachen „tschau, bis später“zu Freunden oder zur Freund/in. Oder hast du dich vielleicht schon einmal gefragt, ob gewisse Aktivitäten, denen du nachgehst dir noch gut tun? Dies kann Sport sein oder diverse Treffen, die selbstverständlich geworden sind.

Achtsam sein – bedeutet auch Gewohnheiten immer wieder neu zu hinterfragen. Ist die Gewohnheit noch gut für mich in meinem Lebensalltag oder gilt es eine neue Gewohnheit zu generieren?

Hier eine kleine Übung: 

  1. Lege dir einen zeitlichen Rahmen für die Übung fest. Mindestens 1 Woche – höchstens 6 Wochen.
  2. Eigne dir ein kleines Tagebuch an oder einen Terminkalender.
  3. Schreibe alle Termine, Gewohnheiten, Tagesabläufe hinein.
  4. Nachdem du den Aktivitäten nachgegangen bist – versehe die Tätigkeit mit einem Feedback – dies können Smilies sein. Wie geht es dir danach?
  5. Spüre in dich hinein, wenn du eine Gewohnheit beginnst und beendest.
  6. Tut sie dir gut? Oder fühlst du dich ausgelaugt, gestresst?
  7. Notiere alles wichtige. Vergiss nicht Gewohnheiten können sehr klein sein – sei es nun das Zähneputzen am Abend oder das Kaffeetrinken am Morgen.
  8. Gehe bewusst durch den Alltag. Gehe bewusst dein Tun an.
  9. Am Ende deines festgelegten Zeitraums schreibe alle daraus erkenntlichen Routinen heraus und werte dein eigenes Feedback aus. Wenn du zum Schluss kommst da gibt es etwas von dem du dich verabschieden möchtest, tue das. Falls du das brauchst, kannst du dir alternativ eine neue bessere Gewohnheit überlegen.

Ein Beispiel: Statt morgens mit dem Kaffee zu beginnen, beginne mit einem Schluck warmen Wasser, damit dein Körper in Gang gesetzt wird.

Eurer Kreativität wie ihr alles dokumentiert, sind keine Grenzen gesetzt.

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