Achtsamkeit II

Im ersten Teil der Reise zum Thema Achtsamkeit bin ich auf die beobachtbaren Effekte von Achtsamkeit näher eingegangen. Meine eigenen subjektiven Beobachtungen. Nun gehe ich weiter in die Tiefe, in dem ich euch die ein oder andere Übung präsentiere, die problemlos im Alltag integrierbar ist.

Sei es nun auf der U-Bahn Fahrt, auf dem Weg zum Büro oder anderen Orten, die im ersten Augenblick nicht zur Ruhe und zur Entspannung einladen. Achtsamkeit ist mit dem Wort Aufmerksamkeit gleichzusetzen.

Innerer Fokus auf das, was in dir geschieht. 

Nun mal angenommen du bist auf dem Weg zur Arbeit und fährst mit der S-Bahn oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln hin. Ich empfehle Anfängern Achtsamkeit zu Beginn im Sitzen, Stehen oder Liegen zu Praktizieren und falls möglich auch erstmal tatsächlich an einem ruhigen Ort zu probieren. Aber auch hier muss individuell entschieden werden. Es ist für Jeden anders und erfordert deshalb viel Eigeninitiative.

Übung 1: 

Ich lade dich ein – dich zu setzen – so das es für dich bequem ist. Richte deinen Blick entspannt vor dich und beginne sanft durch die Nase einzuatmen – 21..22..23.. – atme durch die Nase wieder aus und spüre bewusst in dich hinein.

Gehe dann dazu über nur durch die Nase zu atmen und schließe die Augen. 

Nun richte deine Aufmerksamkeit zuerst einmal auf das Außen – Was hörst du? 

Lasse dir Zeit.

Dann darf deine Aufmerksamkeit von außen nach innen wandern – Was spürst du? Hast du irgendwo Schmerzen? Fühle dorthin.  

Lasse dir Zeit. Atme immer wieder bewusst.  

Welche Emotionen nimmst du wahr und wo in deinem Körper – richte deine Aufmerksam darauf. Nimm sie an so wie sie sind. 

Atme – Gedanken dürfen sein – wenn du merkst, dass du in ihnen versinkst – verabschiede sie und richte deinen Fokus wieder auf deinen Körper. Deine Atmung kann dir hierbei helfen. Falls dich deine Gedanken so sehr ablenken, beginne dein Ausatmen zu zählen. 

1…2…3…. bis 10. 

Probiere es erneut ohne Zählen. Sobald die Gedanken kommen, kehre zum Zählen zurück. 

Die Länge dieser Übung liegt alleine bei dir – es können zu Beginn ganz wenige Minuten sein – steigere dich schrittweise. Auch der Ort ist flexibel, umso mehr Ruhe du hast, desto einfacher ist die Übung für euch.

Und noch einen Tipp nehmt euch besonders zu Beginn bewusst Zeit für diese Übung. Ich empfehle den Morgen, da der Geist erst langsam erwacht und noch relativ ruhig ist.

Auf Rückfrage bereite ich gerne eine Audio vor.

Viel Spaß beim Probieren.

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