Achtsamkeit I

Acht – Sam – Keit.

Achten – Sein – Kein.

Aufmerksamkeit – Sein – Kein Anderer.

Aufmerksam – Ich.

Merken – Fokus.

Auf dem Markt der Alltagspsychologie sind derzeit die Begriffe Achtsamkeit, Meditation, Entspannung, Stressbewältigung und Stressmanagement brandaktuell. Auch die Forschung holt hier schrittweise auf und die moderne Hirnforschung bestätigt nach und nach positive Wirkungen auf die hirnmäßigen Strukturveränderungen durch langfristige konsequente Meditation.

Doch was kann uns Achtsamkeit im Alltag nutzen? Und was kann Achtsamkeit alles nicht bewirken?

Im Folgenden (und weiteren Artikeln) gebe ich einen kleinen Selbsterfahrungsbericht über meine Begegnungen mit Achtsamkeit, Meditation und Stressbewältigung – aus der Sicht einer Lernenden, einer Gestressten, einer Begleiterin und Trainerin im Unternehmen.

Burnout, Depression, Erschöpfung, Krankheit können die Folgen aus jahrelangen ungesundem Stress sein, den wir uns selbst zu führen oder dem wir schlichtweg durch unsere eigenes geschaffenen Umstände ausgesetzt sind. Es kommt die Frage auf – brauchen wir erst einen Zusammenbruch oder sind wir uns selbst so aufmerksam gegenüber, um ihn rechtzeitig zu verhindern.

Praktiken wie autogenes Training, Feldenkrais, Fantasiereisen, Atmen Techniken, Yoga oder ähnlichen Strategien können dazu verhelfen wieder in die eigene Achtsamkeit zu gelangen. Achtsamkeit bedeutet konkret den Fokus auf das innere Geschehen zu richten – sowohl seelisch also auch körperlich. Beides ist meist eng mit einander verstrickt. Die brenzligen Anzeichen gehen dann meist vom Körper aus, wenn die Psyche übergangen wird.

Körperliche Anzeichen sind als ernst zunehmende Alarmsignale zu werten! Gerne gehe ich dazu in einem weiteren Bericht ein sowie auf kleine Übungen.

Was kann Achtsamkeit bewirken?

Aus eigener Erfahrung kann ich bislang folgende Effekte beobachten – an mir und anderen Menschen:

  • innere Balance
  • Zufriedenheit
  • bessere Einschätzung von eigenen Grenzen und somit bessere Ressourcenverwaltung des Körpers und des Geistes
  • mehr Kapazität für sich selbst und vor allem auch eine bessere Wahrnehmung und ein besseres Verständnis für andere Menschen
  • wir sind nicht so schnell reizbar und stehen gelassen über Stolperfallen
  • Konzentration – Fokus auf die wesentlichen Dinge
  • Entspannung
  • Stimmungsaufhellung
  • Lösungsprozesse können möglicherweise beschleunigt werden

Was kann Achtsamkeit nicht bewirken, aber möglicherweise beschleunigen? 

  • Probleme lösen
  • psychische Störungen/Krankheiten lösen – Achtsamkeit kann hier ernst zunehmende Probleme erst einmal bestärken
  • es ist keine Allzweck Maßnahme
  • kein Ersatz für medizinische, therapeutische Zwecke

In weiteren Artikeln werde ich auf Übungen, Buchtipps und weitere Erfahrungen eingehen, um die Thematik greifbarer zu gestalten. Über Rückmeldungen bezüglich meiner Artikel freue ich mich!

Namasté, ihr Lieben.

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